DE
MovieConstantine
Entdeckenswert

Constantine

Die Hölle will ihn, der Himmel nimmt ihn nicht, die Erde braucht ihn.

20052h01Francis Lawrence7.2 / 10 (8,210 votes)

Er ist durch die Hölle gegangen – und das ist keine Metapher! John Constantine ist Detektiv in Los Angeles, allerdings für die ganz speziellen Fälle. Denn Constantine weiß, dass es parallel zu unserer Realität auch noch eine von Dämonen bevölkerte Höllendimension gibt und dass sich die Welten bisweilen überschneiden, ohne dass die Menschheit etwas davon ahnt. Da kontaktiert ihn eines Tages Angela Dodson, der er bei der Klärung des Todes ihrer Zwillingsschwester Isabel helfen soll, die sich vom Dach der Nervenheilanstalt stürzte, in der sie einsaß. Angela glaubt, hinter ihrem Tod stecke mehr; was sie nicht glaubt, sind Constantines Ansichten über die Dämonenwelt. Zwangsläufig wird sie jedoch eines Besseren belehrt, denn die Kräfte der Unheimlichen brechen zunehmend in unsere Realität durch.

Why it's in the Vault

Constantine führt in eine düstere und eigenwillige Welt der Urban Fantasy, in der ein gezeichneter Ermittler zwischen der menschlichen Realität und den Mächten von Himmel und Hölle unterwegs ist. Francis Lawrence erschafft eine unverwechselbare Bildwelt aus regennassen Straßen, okkulten Ritualen, beunruhigenden Kreaturen und religiösen Symbolen, während Keanu Reeves der Hauptfigur seine typische abgeklärte Müdigkeit verleiht. Rachel Weisz, Tilda Swinton und Peter Stormare ergänzen die ungewöhnliche Besetzung, und die Mischung aus Detektivgeschichte, Horror und Comicmythologie gibt dem Film eine eigene Identität. Manche Einfälle bleiben stärker in Erinnerung als das Gesamtwerk, dessen Handlung sich auf vertraute Genreformen stützt. Dennoch ist Constantine ein durchaus unterhaltsamer übernatürlicher Thriller, besonders wegen seiner finsteren Atmosphäre und seiner fantasievollen Vorstellung vom Jenseits. Eine lohnende Entdeckung, ohne unbedingt zu einem Film zu werden, den man immer wieder sehen möchte.

— Matty, Curator of the Vault*

Atmosphere

Okkult, düster, bedrohlich, mystisch, noir

Übernatürlicher thrillerEngel und dämonenOkkulte ermittlungenUrban fantasyReligiöse mythologieComicverfilmung
Okkulte mystik
Uebernatuerliche spannung
Urbane duesternis
Action intensitaet

Enthält übernatürlichen Horror, dämonische Bilder, verstörende Kreaturen, Gewalt, Blut, Rauchen, Bezüge zu Suizid und religiöse Themen.

Dans les coulisses

Ce qu'on ne voit pas à l'écran

01

Ursprung bei DC Comics

John Constantine erschien erstmals 1985 in The Saga of the Swamp Thing Nr. 37, geschaffen von Alan Moore, Stephen Bissette und John Totleben.

02

Von Liverpool nach Los Angeles

Die Comicfigur ist ursprünglich britisch und blond, während Keanu Reeves im Film eine amerikanische Version verkörpert.

03

Ein Spielfilmdebüt

Constantine war Francis Lawrence' erster Kinofilm nach seiner Karriere als Musikvideoregisseur.

04

Ein ungewöhnlicher Gabriel

Tilda Swinton spielt den Engel Gabriel mit bewusst androgyner Ausstrahlung.

05

Ein anderer Luzifer

Peter Stormare trägt einen beunruhigenden weißen Anzug statt traditioneller Dämonenattribute.

06

Gemeinsame Filmmusik

Brian Tyler und Klaus Badelt komponierten den Originalscore zusammen.

Aux origines

Basierend auf John Constantine aus den Comics von DC und Vertigo, insbesondere der Reihe Hellblazer

Der Film begleitet einen zynischen Ermittler, der übernatürliche Wesen aus Himmel und Hölle wahrnehmen kann.

Palette

Les couleurs du film

Höllenorange#D46A32
Ascheschwarz#242526
Okkultes Olivgrün#666B4B
Tabakbraun#755541
Engelselfenbein#D9D2BE
Höllenkarmesin#8C3932