Ein digitaler Pionier
Casper zählt zu den frühen Spielfilmen mit einer vollständig computergenerierten Hauptfigur in einer Realfilmhandlung.

Seeing is believing.
Casper fristet mit seinen drei fiesen Gespensteronkeln in der Spukvilla Whipstaff ein eher tristes Dasein. Die Situation ändert sich schlagartig, als eines Tages der Geistertherapeut Dr. Harvey nebst Teenager-Tochter Kat auftaucht. Der etwas verschrobene Exorzist soll im Auftrag von Frau Carrigan, der geldgierigen Erbin des Anwesens, die Spukgestalten loswerden. Doch das Unterfangen erweist sich mehr als schwierig. Nach anfänglichen Berührungsängsten freunden sich Casper, Kat und der Papa an und gehen gemeinsam gegen die Eindringlinge vor.
Why it's in the Vault
Casper gehört zu jenen Kindheitsfilmen, deren Zauber auch Jahrzehnte später nicht verblasst. Hinter den frechen Geistern, dem prachtvollen Spukhaus und den verspielten Gags verbirgt sich eine überraschend berührende Geschichte über Einsamkeit, Trauer, Freundschaft und den Wunsch, geliebt zu werden. Christina Ricci verleiht Kat viel Wärme und Aufrichtigkeit, während Casper weit mehr als eine beeindruckende digitale Figur wird: ein kleiner Geist, dessen Sehnsucht unmittelbar ans Herz geht. Besonders schön ist, dass der Film seine emotionale Wirkung auch heute noch entfaltet. Und dann ist da James Horners Musik. Sein wunderschönes One Last Wish trägt die gesamte bittersüße Seele des Films in sich. Schon wenige Töne können Erinnerungen an die Kindheit wecken und jene sanfte Melancholie zurückbringen, die mit unvergesslichen Filmen verbunden ist. Die späteren Fortsetzungen erreichten diesen Zauber nicht mehr, doch das Original bleibt etwas Besonderes. Ein liebevoller, humorvoller und aufrichtig bewegender Fantasyfilm, der sein Herz nie verloren hat.
— Matty, Curator of the Vault*
Atmosphere
Thematisiert den Tod eines Elternteils, Trauer, Einsamkeit und das Jenseits. Enthält leichte übernatürliche Schreckmomente, Geisterslapstick und einige Anspielungen.
Dans les coulisses
Casper zählt zu den frühen Spielfilmen mit einer vollständig computergenerierten Hauptfigur in einer Realfilmhandlung.
Der Film war Brad Silberlings erste Regiearbeit für einen Kinolangfilm.
Die junge Schauspielerin verkörpert Kat Harvey, deren Freundschaft mit Casper das emotionale Zentrum bildet.
Der Komponist schuf die Filmmusik einschließlich des bewegenden Themas One Last Wish.
Devon Sawa erscheint in einer besonders einprägsamen Szene als menschlicher Casper.
Casper war lange vor dem Kinofilm durch Zeichentrickfilme und Harvey Comics bekannt.
Aux origines
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