Von Sammelkarten ins Kino
Grundlage waren die Mars-Attacks-Sammelkarten von Topps aus dem Jahr 1962, bekannt für drastische Bilder einer außerirdischen Invasion.

Netter Planet, den nehmen wir!
Die Marsianer kommen! Sie wollen die Erde übernehmen und ihren Spaß haben. Doch bis die Erdbevölkerung das kapiert hat, ist es schon beinahe zu spät. US-Präsident Dale möchte eh nur, daß alle Freunde sind, General Decker möchte bomben, was das Zeug hält, Dr. Kessler hält sie für Freunde, bis sie ihm den Kopf aboperieren und die Reporter Stone und Lake sind karrieregeil. Zum Glück gibt es noch Leute wie den Ex-Schwergewichtsboxer Byron Williams, den Teenager Richie und den Sänger Tom Jones. Und da die Rettung ausgerechnet aus dem Altersheim von Oma Florence kommen könnte, kann die Welt vor den totenköpfigen, riesengehirnigen, grünen Ekelpaketen vielleicht doch noch gerettet werden.
Why it's in the Vault
Mit Mars Attacks! verwandelt Tim Burton die Alien-Invasionsfilme der Fünfzigerjahre in eine groteske Komödie voller schwarzem Humor und lustvoller Zerstörung. Die riesige Starbesetzung, die Marsianer mit ihren übergroßen Gehirnen und die bewusst albernen Situationen machen den Film zu einem unverwechselbaren Stück Neunziger-Popkultur. Die vielen Handlungsstränge wirken bisweilen zerfahren, manche Gags werden überstrapaziert und die digitalen Effekte sind sichtbar gealtert. Dennoch bleibt diese chaotische, schelmische Kultkomödie vor allem durch ihre herrlich verrückten Einfälle im Gedächtnis.
— Matty, Curator of the Vault*
Atmosphere
Enthält häufige komödiantische Gewalt, Desintegrationen durch Strahlenwaffen, Skelette, Todesfälle, Zerstörung, unheimliche Alienbilder, schwarzen Humor und sexuelle Anspielungen.
Dans les coulisses
Grundlage waren die Mars-Attacks-Sammelkarten von Topps aus dem Jahr 1962, bekannt für drastische Bilder einer außerirdischen Invasion.
Burton wollte die Außerirdischen ursprünglich als Stop-Motion-Figuren animieren lassen, wechselte jedoch aus Kosten- und Zeitgründen zu CGI.
Die Zerstörung des Galaxy Hotels verwendet Aufnahmen der tatsächlichen Sprengung des Landmark Hotel and Casino in Las Vegas.
Die Marsianersprache entstand aus den wiederholten Ack-Lauten im Drehbuch von Jonathan Gems.
Nicholson spielt sowohl Präsident James Dale als auch den Unternehmer Art Land.
Aux origines
Illustrierte Sammelkartenserie über eine brutale Marsinvasion, deren Gestaltung mit Wally Wood, Bob Powell und Norman Saunders verbunden ist.
Palette
Images
Collection